Termin

bis 1. März 2020

Kunsthalle Bremen

Ikonen. Was wir Menschen anbeten

Ikonen – an jedem Ort: Die Kunsthalle Bremen zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung das religiöse Heiligenbild ebenso wie einzigartige Gemälde und ikonografische Fotografien. Pro Raum wird jeweils ein Meisterwerk oder eine zusammenhängende Werkgruppe gezeigt werden. So sollen die Werke auf ihre eigene Art Aspekte der Spiritualität, Andacht und Ehrfurcht ausdrücken: von der russischen Ikone über mittelalterliche Reliquien, von Werken von Caspar David Friedrich, Wassily Kandinsky, Yves Klein bis Francis Bacon. Gezeigt werden dabei Werke, die vielfach in ihrer Einzigartigkeit einen außergewöhnlichen künstlerischen Wert besitzen.

Das Mandylion etwa, wie eines in der Kunsthalle Bremen ausgestellt wird, ist der Urtypus einer Ikone und zeigt ein Abbild Christi auf einem Tuch. Vincent van Gogh wiederum stilisiert sich in seinem Selbstporträt mit grauem Filzhut selbst als Heiliger. Und Caspar David Friedrichs „Gebirgslandschaft mit Regenbogen“ gilt als ein wirkmächtiges Sinnbild der Romantik, bei der ein einsamer Mensch einer übermächtigen Natur gegenübersteht. Oder schließlich das vor dem Hintergrund des Vietnamkriegs entstandene Foto von Yoko Ono und John Lennon 1969 beim Bed-In als gewaltfreiem Protest gegen Krieg.

Für die Sonderausstellung wurde die gesamte Dauerausstellung der Kunsthalle Bremen ausgelagert. Stattdessen sollen die 60 Galerieräume „selbst zum Ort der intensiven Begegnungen durch Entschleunigung, Kontemplation und Reflexion“ werden.


Ikonen. Was wir Menschen anbeten

19. Oktober 2019 – 1. März 2020
Mi. bis So. 10.00–17.00 Uhr,
Di. 10.00–21.00 Uhr

Eintritt: 15 Euro, ermäßigt 7 Euro, bis 18 Jahre frei
Gruppen ab zehn Personen: 12 Euro pro Person

Infos und Buchung unter www.kunsthalle-bremen.de

Foto: Louisiana Museum of Modern Art. Long-term loan: Museumsfonden af, 7. December 1966, Foto: Paul Buchard / Brøndum & Co., © The Estate, of Yves Klein / VG Bild-Kunst, Bonn 2019