Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

die Corona-Pandemie, die Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz, die in Afghanistan vor den Taliban flüchtenden Menschen – Leiden an Körper und Seele sowie das Beklagen von Toten eint die Ereignisse. Sie alle rütteln am  Kern christlichen Glaubens. Denn immer stellt sich die Frage des Warum. Und immer bleibt die Frage, wie wir in unserem Alltag Schicksalsschlägen begegnen. Auch wie wir in ihnen mit Gott streiten.

Das Oberthema dieser Ausgabe widmet sich Menschen, die ganz verschieden verletzt wurden oder mit dem Leiden anderer Menschen konfrontiert wurden. Die sich auch aufgefangen fühlen durften, weil ihnen andere zur Seite standen. Oder, die sich im Miteinander aufrichten konnten.

Seit drei Jahren erscheint die Zoé mittlerweile als ein Begleiter für Religionslehrkräfte. Für uns ist es der Zeitpunkt, einmal genauer nachzufragen, was Sie sich von uns wünschen. Dazu ist eine Befragung von Leserinnen und Lesern in Vorbereitung. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Und nun viel Freude beim Lesen!

Rainer Middelberg, Chefredakteur

 

Titelfoto: photocase, gabipott

INHALTSVERZEICHNIS

Nr. 10 AUFFANGEN

Titelthema

4
Wenn der Platz leer bleibt
Der sensible Umgang mit dem Tod von Schülern an einem Gymnasium in Hildesheim

10
Vorsicht, Hochspannung!
Christlichen Religionsunterricht erteilen

12
„Ich plane mein Leben, trotz allem!“
Eine junge Frau und ihre Familie zum Umgang mit einem schweren Gendefekt

16
Pate der Poeten
Udo Lindenberg unterstützt Nachwuchsmusiker

18
Schuldlos und ratlos
Hiobs Prüfung und seine menschliche Reaktion

22
Anpacken nach der Flut
Hilfe für Flutopfer mit Engagement und Emotionen

24
Fragestunde mit Prof. Dr. Hildegund Keul
Ein Riss in der Rüstung

28
Eine Verabredung mit dem Wald
Wie Waldbaden hilft, zu sich selbst zu kommen

9
Ich packe meine Schultasche

17
Glück gehabt / Dumm gelaufen

32 Auszeit // 34 Aufgelesen, Impressum

leben mit anderen augen sehen? zoé lesen!